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[Jugendhandball] Spitzenreiter wackelt – und dreht das Spiel Nachwuchshandball: JSG-B-Jugend dem Titel ganz nah – nur Siege für A- und B-Jungen-Teams

Altkreis(mai/jas). Die B-Jugend-Handballer der JSG Werther/Borgholzhausen bleiben in der Landesliga auf Titelkurs: Nach dem schwer erkämpften Sieg in Herford geht der Spitzenreiter mit vier Punkten Vorsprung auf Jöllenbeck und Hörste in die drei letzten Saisonspiele.

A-Jungen

Landesliga: TV Emsdetten – JSG Werther/Borgholzhausen 26:28 (10:10). Die JSG kam schlecht ins Spiel und lag früh 0:4 (10.) zurück. »Dann haben wir uns zusammengerissen und gezeigt, warum wir oben stehen«, resümierte JSG-Trainer Sven Hendrik Janson, dessen Mannschaft weiterhin den zweiten Rang belegt. »In der Schlussphase sind die Jungs cool geblieben«, freute sich Janson, der aus der geschlossenen Mannschaft Torhüter Lasse Murken und den treffsicheren Jacob Schröder hervorhob. Tore: Schröder (8/5), Schäperkötter (6), Schlingmann (4), Bensiek (3), Borgstedt, Huxohl (je 2), Hoffmann, Koslik, Sommer.
Donnerstag, 16. März, 20.15 Uhr bestreitet die JSG ihr Nachholspiel bei JSG Sassenberg/Greffen.

Landesliga: Eintracht Oberlübbe – TG Hörste 25:29 (14:15). Trotz eines engen Kaders zeigte sich Hörste in bestechend guter Form und siegte in diesem »engen Spiel« laut Trainer Matthias Baier hochverdient. Nach dem 12:11 (24.) geriet die TG nicht mehr in Rückstand und nahm über 19:16 (38.) das Heft in die Hand. Großen Anteil am Erfolg hatten Torwart Lars Lüdorff sowie in Halbzeit zwei Ingmar Janböcke und Arne Gra­bowski, die in der entscheidenden Phase nach dem 24:22 wichtige Treffer erzielten. Tore: Grabowski (8), Lepper (7), Hagemann (6/3), Janböcke (3), L. Barrelmeyer, Strothenke (je 2), Wörheide.

B-Jungen

Landesliga: VfL Herford – JSG Werther/Borgholzhausen 31:34 (18:14). In der ersten Hälfte zeigte die JSG eine schwache Abwehrleistung und leistete sich in der Offensive viele Fehlwürfe. Folgerichtig ging es mit einem Rückstand in die Kabine. »Dann wurde das Abwehrverhalten deutlich besser und vorne sicherer abgeschlossen«, freute sich Betreuerin Silke Hoffmann über die Steigerung des Spitzenreiters, der beim Tabellenachten einen späten 27:28-Rückstand (44.) noch drehen konnte. Tore: Dingwerth (11), Schäperkötter, Temme (je 6), Pöpping (5), Hoffmann (3), Griese, Oberwittler, Sommer.

Landesliga: TG Hörste – JSG Lenzingh.-Spenge 24:12 (12:6). Gegen den Rangsechsten führten die Hörster 6:0 (9.), weil sie bis dahin konsequent deckten und im Angriff effizient spielten. Die Entschlossenheit in der Offensive ließ nach, die zweite Hälfte bot »vorne Licht und Schatten«, so Trainer Heiko Schuster. Sein Fazit: »Unterm Strich eine sehr gute Abwehrleistung mit mäßigem Angriffsspiel.« Tore: Barrelmeyer (5), Windmann, Hoffmann (je 4), Lüdorff, Karl (je 3), Burstädt, Fehrenkötter (je 2), Lepper.

A-Mädchen

Landesliga: TG Herford – JSG Hesselteich/Loxten 30:25 (12:14). Die Gäste setzten sich von 10:9 (18.) auf 14:11 (28.) ab. Auf diese starke Phase folgten jedoch viele Ballverluste und Flüchtigkeitsfehler, sodass sich Herford einen 20:16-Vorsprung (40.) erspielte, der nicht aufzuholen war. Tore: Uhlmann (8/2), Wehmöller (5), Schewe (4), Geisler, Würriehausen (je 3), Fahrenwald, Vahrenhorst.

B-Mädchen

Landesliga: Spvg. Steinhagen – HSG Rietberg-Mastholte 15:20 (8:6). Im letzten Heimspiel der Saison zeigte sich das Spvg.-Team gegen den ungeschlagenen Spitzenreiter noch einmal deutlich verbessert. »Die erste Halbzeit war super, bis zur 40. Minute haben wir das Spiel mit einer guten Leistung ausgeglichen gestaltet. Dann ließ die Konzentration nach und wir sind in einige Tempogegenstöße gelaufen«, beschrieb Trainer Björn Bertelmann die Partie. Zum letzten Saisonspiel geht es am 19. März nach Ibbenbüren. Tore: Hauser (4), Schäperkötter (3), Kuhse, Retzlaff, Niemetz (je 2), Tellenbröker (1/1), Müller.

C-Mädchen

Landesliga: VfL Herford – TG Hörste 32:20 (16:11). Schon vor dem Anpfiff beim Tabellennachbarn stand das Spiel für die Hörsterinnen unter keinem guten Stern: Nach etlichen Krankmeldungen fand die TG die Sporthalle erst kurz vor Spielbeginn, weil die angesetzten Schiedsrichter nicht zur Stelle waren, musste ein Herforder pfeifen. »Wir haben nie Zugriff auf das Spiel gefunden und konnten nicht einmal ausgleichen«, resümierte Sonja Schäper enttäuscht. Laut der Trainerin überzeugte einzig Amelie Piecuch in dieser Partie. Tore: Lutze (8), Piecuch (6), Neumann (4), Vorjohann (2).

Westfalenblatt 14.03.2017