Zurück

[2. Herren] 29:28 – Stefan Hagemeier erlöst Versmold Kreisliga: Auch Steinhagen III nach Derbysieg im Spitzentrio – Halle unterliegt Oelde

Altkreis (mik). Nach Derby-Siegen gehören Spvg. Steinhagen III und Spvg. Versmold zum Spitzentrio der Handball-Kreisliga. Gemeinsam mit TV Oelde weisen sie je 4:0 Punkte auf.

TuS Borgholzhausen – Spvg. Steinhagen III 22:29 (11:16). Die Anfangsphase des Derbys gehörte ganz klar den Gastgebern. In der 14. Minute, beim Stand von 10:6, kam dann aber der Bruch: »Von da an dann mussten wir, auch verletzungsbedingt, ein paar Wechsel vornehmen und auch Spieler bringen, die gerade aus dem Urlaub zurückgekehrt sind. Das war dann die Quittung«, sagte Piums Coach Sebastian Ehlers. Nach den anfänglichen Schwierigkeiten fand Steinhagen danach zu gewohnter Sicherheit und konnte – angeführt von Christian Blankert, den die Borgholzhausener nur selten in den Griff bekamen – die Punkte mit nach Hause nehmen. Tore: Bockstette (5), S. Seelhöfer, Kachel (je 4), M. Seelhöfer, Büteröwe, Kirtschig (je 2), Welpinghus, Schewe, Lindhorst für Borgholzhausen; Blankert (8/1), Linkert (6), Bextermöller (5), B. Dopheide (4), Napierala, Borgstedt (je 3) für Steinhagen.

HSG Union 92 Halle – TV Jahn Oelde 23:26 (10:11). Eigentlich verlief das »Spitzenspiel« komplett auf Augenhöhe, zwischen der 40. und der 54. Minute glitt der HSG aber das Ruder aus der Hand. »In Anbetracht der fehlenden Spieler bin ich eigentlich ganz zufrieden, wir haben uns aber durch technische Fehler und zu hastige Abschlüsse zwischen Minute 40 und 54 um Punkte gebracht«, lautete das Fazit von Trainer Michael Kölkebeck. Tore: Vogt (6), Schael (5), Kombrink (4), Brindöpke, Kölkebeck (je 3), Kirschnick (2).

TV Isselhorst II – TG Hörste II 25:28 (11:14). Im Duell der Landesliga-Reserven hatte die TG die gesamte Zeit über die Nase vorn, schaffte es aber nicht, sich entscheidend abzusetzen, so dass das Spiel bis zum Schluss relativ offen blieb. Das bemängelte auch Coach Jens Großpietsch: »Wir haben Isselhorst immer wieder die Tür aufgemacht und sie rankommen lassen. Schlussendlich haben wir aber verdient gewonnen.« Tore: Barrelmeyer (8), Wacker (5), C. Borgelt (4/1), Kaiser, Zöllner (je 3), Wagemann (2), Dallmeyer, Hasselfeldt, Schäper.

TV Werther II – Spvg. Versmold 28:29 (16:14). Bei der Reserve des TV Werther taten sich die ambitionierten Versmolder extrem schwer. Nachdem der Aufsteiger der Spvg. über die gesamte Spieldauer alles abverlangte und Trainer Elvir Selmanovic selber ins Geschehen eingreifen musste, gelang Versmolds Stefan Hagemeier erst drei Sekunden vor Schluss der Siegtreffer. »Werther hat wirklich gut gespielt«, musste Selmanovic anerkennen und ergänzte: »Gott sei Dank haben sie in der letzten Minute noch eine Zeitstrafe gekriegt. Die Überzahl konnten wir nutzen.« Tore: A. Horstmann (6), Surmann (5), F. Horstmann (4/4), Steinborn, Gehring, Herbke (je 3), Welland (2), Krampe, Walkenhorst für Werther; Prange (9/4), Hagemeier (6), Klinksiek, Hauke (je 4), Tennagels (2), Hölmer, Kemner, Brune, Selmanovic für Versmold.

Westfalenblatt 18.09.2017