Zurück

[1. Herren] 23:20 – Hörste behält diesmal die Nerven

Halle-Hörste (hosh). 23:20 (10:8) bei Westfalia Kinderhaus – Landesligist TG Hörste hat auch das zweite Auswärtsspiel der Saison gewonnen. Die Zahlen lassen es indes schon erahnen: Handball-Feinschmecker kamen nicht wirklich auf ihre Kosten. »Einen Schönheitspreis haben wir sicherlich nicht verdient. Im Angriff sind uns sehr, sehr viele Fehler unterlaufen«, berichtete Trainer Christian Blankert.

Eine Erklärung fand er dafür nicht, denn eigentlich war sein Team gut in die Partie gekommen (7:1/11.): »Dann haben wir irgendwie unsere spielerische Linie verloren.« Zum Glück konnte der Coach auf eine stabile Deckung inklusive des gut aufgelegten Torwarts Marcel Krause bauen. So verteidigte die TG lange einen knappen Vorsprung, ehe Kinderhaus mit einem 4:0-Lauf 19:18 in Führung ging (53.). »Solche Situationen hatten wir vergangene Saison häufig und haben dann fast immer verloren«, so Blankert. Diesmal behielt sein Team die Ruhe und konterte mit drei Toren in Folge. An Jan Wagemanns Rolle war die Bandbreite der 60 Minuten abzulesen: Nach schwacher erster Halbzeit riss er in der entscheidenden Phase zunächst einen Siebenmeter (56./21:19) und erzielte die letzten beiden Tore selbst.

Hörste: Krause; Kaiser (2), Schuster, Stutzki (3), Hemme, Steinlechner (4), Wagemann (3), Borutta (1), Lepper, Hagemann (1), Grabowski (2), Möhlmann, Tarner (7/2).

Westfalenblatt 02.10.2017